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5 Schritte

  1. 00:06 Minuten

    Grundrezept

  2. 00:37 Minuten

    Spitzbuben

  3. 00:48 Minuten

    Vanilleherzen

  4. 01:26 Minuten

    Zimtbäumchen

  5. 01:54 Minuten

    Nougatkekse

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Geschrieben von Redaktion

4 Ways – Weihnachtsplätzchen zaubert 4 verschiedene Weihnachtsplätzchen aus nur einem Grundrezept

Kaum hat die Adventszeit begonnen, können es die passionierten Bäcker unter Euch kaum erwarten, sich wieder mit Backzutaten, Kuvertüre, Schokostreuseln, Zuckerperlen und Konfitüre einzudecken und ihre Küche in die berühmte Weihnachtbäckerei zu verwandeln. Aber nicht jeder von Euch, hat so viel Lust darauf, ein Rezept nach dem anderen zu backen, um am Ende eine großzügige Auswahl an Weihnachtsgebäck zu haben. Für alle Backmuffel, die aber nicht auf leckere Plätzchen verzichten möchten, haben wir ein Grundrezept, mit dem Ihr insgesamt vier verschiedene Weihnachtsplätzchen zubereiten könnt.

Lebkuchen, Zimtsterne, Spekulatius und Co. gehören zu unserer Adventszeit, wie die Geschenke unter den Weihnachtszeit, aber woher kommt dieser durchaus leckere Brauch, der auf jeden Fall mit dafür verantwortlich ist, dass unsere Jeans spätestens nach Silvester etwas zwickt?

Auch, wenn es verschiedene Vermutungen über den Ursprung des Weihnachtsgebäck gibt, sind sich alle Historiker einig, dass es die Tradition schon sehr lange gibt. Manche gehen von einem Beginn im Mittelalter aus. Gerade in den wohlhabenden Klöstern wurde mithilfe von mühsam verzierten Backwaren der Geburt Christi gedacht. 

Theorie zwei geht noch viele Jahrhunderte weiter zurück und beginnt mit Christi Geburt, als die Menschen die Wintersonnenwende feierten. Damit ist die längste Nacht des Jahres vom 21. auf den 22. Dezember gemeint. Danach nimmt die Kraft der Sonne wieder zu, und die Tage werden länger. Um sich selbst und die eigenen Tiere vor bösen Geistern zu schützen, wurden Tiere aus Teig geopfert. Daher gibt es wohl heuzutage auch noch Plätzchen in Tierform.

Die dritte Theorie ist die jünste und kommt aus dem 18. Jahrhundert, als man in der adeligen Gesellschaft gerne Gebäck zu Tee und Kaffe verzehrte. In der Weihnachtszeit wurden diese liebevoll mit Schokolade, Marzipan, Konfitüre und Nüssen verziert. In vielen deutschen Dialekten bedeutet "Platz" kleiner, flacher Kuchen. Daraus entstand das Wort Plätzchen.

Zutaten:

  • 600 g Butter
  • 1 kg Mehl
  • 400 g Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 4 Eier
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 4 Pck. Vanillezucker
  • 4 TL Zimt
  • 50 g Nuss-Nougat-Creme
  • 100 g Himbeerkonfitüre
  • 3 EL Puderzucker
  • 1 Eigelb
  • Zuckerguss

Zubereitung:

  • Butter in Würfel schneiden. 900 g Mehl, 300 g Zucker und Salz in einer Schüssel mischen Butterwürfel zugeben und mit den Fingern zu Streuseln verarbeiten
  • Eier zugeben und alles schnell zu einem glatten Teig verkneten
  • Teig in 5 Teile teilen, je nach Rezept verfeinern, in Frischhaltefolie wickeln und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen
  • Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen
  • Teig dünn ausrollen, je nach Rezept Plätzchen ausstechen und 8–10 Minuten backen

Spitzbuben:

  • 100 g gemahlene Haselnüsse unter den Teig kneten
  • Plätzchen und Sterne ausstechen und backen
  • Himbeerkonfitüre erwärmen, durch ein Sieb streichen und jeweils einen Stern und ein Plätzchen damit zusammensetzen

Vanilleherzen:

  • 100 g gemahlene Mandeln unter den Teig kneten
  • Herze ausstechen, backen und noch warm in einer Mischung aus 3 Vanillinzucker und 6 EL Zucker wenden.

Zimtbäumchen:

  • 2 TL Zimt und 1 Vanillinzucker unter den Teig kneten
  • 2 TL Zimt und 2 EL Zucker mischen
  • Kekse mit verquirltem Eigelb bestreichen, mit Zimtzucker bestreuen und backen

Nougatkekse:

  • 50 g Nuss-Nougat-Creme und 1–2 EL Mehl unter den Teig kneten
  • Kekse ausstechen und backen
  • Mit Zuckerguss bestreichen

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